Graz: Fallstudie - Frühe Hilfen in Österreich
Bertelsmann Stiftung bezeichnet Grazer Modell als einzigartig
"Making Prevention Work", eine Schriftenreihe der Bertelsmann Stiftung, analysiert präventive Strukturen und Maßnahmen für Kinder, Jugendliche und Familien in zwölf europäischen Ländern.
Die Studie möchte zu einer verstärkten Entwicklung von Präventionsstrategien in Europa beitragen und untersucht Ansätze aus Ländern, die kommunale Prävention unterschiedlich umsetzen.
In der nun vorliegenden Publikation "Fallstudie Österreich" wird ein vertiefender Blick auf die Konzepte und Arbeitsweisen in Österreich und insbesondere auch in Graz geworfen.
Der Autor Falk Eibinger hält für Graz fest, dass aufgrund des sozialraumorientierten Ansatzes erfolgreich mehrere innovative Ansätze bei der Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Familien zu beobachten sind:
- Willkommensbesuche bei Eltern von Neugeborenen
- niederschwellige multiprofessionelle Angebote in den Elternberatungsstellen
- nahtlose Übergänge zu weiteren Angeboten für Eltern in den regionalen Jugendämtern und somit ein reibungsloser Übergang von der Primär- zur Sekundärprävention sowie
- eine breite Angebotspalette für Kinder und Jugendliche
Hier finden Sie die Publikation: Fallstudie Österreich - Making prevention work
Die Details zu Graz finden Sie ab Seite 43: Der sozialraumorientierte Ansatz - Das Grazer Modell
Innovativ, unkonventionell, einzigartig
"Die Stadt ist ein hochinteressantes und lehrreiches Beispiel für den Aufbau von Präventionsstrukturen", so Eibinger in seiner Studie zum Grazer Modell.
Und weiter schreibt der Autor: "Es gibt keine offensichtlichen Lücken im Angebot oder in der Verfügbarkeit. Mehrere Faktoren erscheinen grundlegend für die erfolgreiche Umsetzung einer explizit auf Prävention ausgerichteten Kinder- und Familienpolitik. Der Grazer Modell ist bis dato einzigartig."
Quelle: Stadt Graz