Salzburg: Schlüsselübergabe für 22 Mietwohnungen in Hallwang

Foto: Land Salzburg/Bernhard Kern

Land Salzburg fördert Projekt mit 3,96 Millionen Euro / Bruttomieten bei rund zwölf Euro / Leistbare eigene vier Wände im Flachgau
(HP) Kleidung, Bücher oder Geschirr mit der Aufschrift „Achtung zerbrechlich!“ Die vollgepackten Umzugskartons stapeln sich am Einleitenweg 10 und 12 in Hallwang. In der Flachgauer Gemeinde ist heute „Siedeltag“. 22 neue, geförderte Mietwohnungen der Salzburg Wohnbau wurden von Landesrat Martin Zauner an die neuen Besitzer übergeben. Rund 3,96 Millionen Euro investierte das Land mittels Wohnbauförderung für die leistbaren, eigenen vier Wände, bei der die Bruttomiete bei rund zwölf Euro liegt.
LR Martin Zauner mit Bgm. Johannes Ebner, Altbürgermeister Helmut Mödlhammer sowie den beiden Salzburg Wohnbau GF Georg Grundbichler und Thomas Maierhofer in Hallwang.
Rund zwei Jahre wurde im Hallwanger Ortszentrum intensiv gebaut. Heute wurden die neuen 22 Mietwohnungen der Salzburg Wohnbau übergeben, die Gemeinden redete dabei ein gewichtiges Wort mit. Am Grundstück wurden insgesamt 66 Einheiten in Zusammenarbeit mit der Detailwerk Baumanagement GmbH und dem Architekturbüro Scheicher errichtet.
Zauner: „Effektive Förderung.“
In diesen Tagen ziehen in Hallwang Singles, junge Familien oder Pärchen ein. „Ziel beim Bauvorhaben war leistbares Wohnen für alle Generationen zu schaffen. Und das ist der Genossenschaft und dem Land als Fördergeber bestens gelungen. Rund 3,96 Millionen Euro hat die Wohnbauförderung in der Flachgauer Gemeinde in die Hand genommen – rund drei Viertel der Gesamtkosten. Hier ist jeder Cent an Förderungen gut investiert“, betont Landesrat Martin Zauner.
Ziel für 2025: Mehr Wohnungen
Landesrat Martin Zauner stellt nach der Wohnungsübergabe in Hallwang fest: „2024 ist es uns abermals gelungen, das komplette Wohnbaubudget des Landes – also rund 186 Millionen Euro – auszunützen und somit leistbare, eigene vier Wände zu errichten. Das ist aber nicht das Ende der Fahnenstange. 2025 stehen dafür wieder rund 190 Millionen Euro zur Verfügung und auch diese werden wir bis zum letzten Cent ausschöpfen. Der Fokus liegt dieses Jahr auch auf der Novelle des Raumordnungsgesetzes und der Bautechnik. Dieses Vorhaben wird die Baukosten senken und dringend benötigte Baugrundstücke mobilisieren.“
Ebner: „Wichtiges Projekt für Hallwang.“
Das Vergaberecht für die 22 geförderten Mietwohnungen lag bei der Gemeinde. „Die Nachfrage war sehr hoch, viele Hallwangerinnen und Hallwanger wollen hier leben. Wir konnten durchwegs junge Personen, Paare oder auch Familien aus dem Ort berücksichtigen, auch ein paar ältere Mieter erfüllen sich hier einen Traum. Die Baustelle mitten im Ortszentrum war mit Sicherheit eine Herausforderung, aber trotz den beengten Verhältnissen ist schlussendlich alles gut gegangen. Es ist wirklich ein tolles Vorzeigeprojekt herausgekommen. Innerhalb weniger Minuten erreicht man den Bahnhof und das Projekt ist mit den Öffis gut angeschlossen“, so Bürgermeister Johannes Ebner.
Grundbichler: „Bruttomiete unter zwölf Euro.“
Das Besondere am Projekt in Hallwang ist die niedrige Miete für die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner. „Die Bruttomiete inklusive Heizkosten und Mobilität liegt bei knapp 12 Euro pro Quadratmeter, ermöglicht durch die Wohnbauförderung des Landes Salzburg. Damit realisiert das Land einen wichtigen Beitrag für leistbares Wohnen in der Gemeinde“, erklärt Georg Grundbichler, Geschäftsführer der Salzburg Wohnbau. Rund 5,3 Millionen Euro wurden insgesamt in die Wohnungen investiert.
Vorfreude auf die neue Wohnung
Cornelia Kastler und ihr Ehemann Bernhard haben gestern die neuen, eigenen vier Wände am Einleitenweg in Hallwang bezogen. „Die Wohnung ist perfekt für uns. Sie ist barrierefrei, im ersten Stock und wir sparen und rund 100 Euro monatlich an Miete. Rund ein Jahr haben wir darauf gewartet. Die Vorfreude hat vor allem in den letzten Tagen stark zugenommen – da ist der Umzugsstress in den Hintergrund getreten. Am schönsten ist, dass hier mehrere Generationen einziehen, das wird sicher eine lebendige Gemeinschaft hier“, so das Ehepaar.
Quelle: Land Salzburg